Fachinformationen A-Z
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Infos von A - Z
Grüner Zettel
Die Untersuchungen werden von einem zahnärztlichen Team, bestehend aus einer Zahnärztin oder einem Zahnarzt und einer zahnmedizinischen Fachassistentin durchgeführt.
Die Reihenuntersuchung findet nach vorheriger Terminvereinbarung in den Räumen der jeweiligen Einrichtung statt.
Zuständig für dieses Angebot sind die Bezirksämter der Stadt Hamburg.
Erfasst werden Befunde über den Gesundheitszustand der Zähne im Milch -, Wechsel - und bleibenden Gebiss.
Anhand der Untersuchungsergebnisse können vor allem Aussagen getroffen werden über:
- Erkrankungen der Zahnhartsubstanz: Karies an Milchzähnen und bleibenden Zähnen
- Erkrankungen der Weichgewebe: Gingivitiden, Parodontitiden
- Hygiene Zustand des Gebisses
- Kieferorthopädische Behandlungsnotwendigkeit.
Bei Behandlungsbedarf erfolgt eine schriftliche Benachrichtigung der Eltern durch ein Informationsblatt (grüner Zettel), auf welchem die Art der benötigten Behandlung beim Hauszahnarzt empfohlen wird. Auch wenn keine dringende Behandlungsnotwendigkeit angekreuzt ist, sollten die regelmäßigen Vorsorgetermine beim Hauszahnarzt nicht vernachlässigt werden. Im übrigen können die Untersuchungsergebnisse des Schulzahnarztes und des Hauszahnarztes durchaus unterschiedlich ausfallen. Eine Verfärbung an einem Zahn wird von zwei Zahnärzten mal als behandlungsbedürftig und mal als noch nicht behandlungsbedürftig angesehen.
Die Daten werden streng vertraulich behandelt und unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht.
Ziele sind u. a. Früherkennung und Prävention von Zahn-, Mund-, Kiefererkrankungen im Kindes-, und Jugendalter.
- Früherkennung von Zahnerkrankungen
- Ermittlung der Kariesrisiko-Faktoren in Abhängigkeit von sozialen und regionalen Strukturen
- Elterninformation
- Multiplikatoren Schulungen von Eltern, Lehrerinnen, Lehrern, Erzieherinnen und Erziehern
- Durchführung erweiterter Prophylaxe - Maßnahmen bei Kindern mit erhöhter Kariesaktivität (Intensivprophylaxe)
- Epidemiologische Erfassung der Befunddaten
- Gesundheitsberichtserstattung
- Entwicklung und Erarbeitung von Konzepten zur Gesundheitsförderung gemeinsam mit den Eltern, dem pädagogischen Personal und anderen Berufsgruppen
- Gesundheitserziehung im Sinne einer Sensibilisierung des Umganges mit der eigenen Gesundheit, bereits im Kindesalter
presse/et
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AOK-Video: Vorsicht vor Zahnersatz aus dem Internet
Die AOK lobte dieses Verfahren nicht über den grünen Klee. Sie ließ sogar einen Kritiker in Person von Dr. Claus St. Franz, Stellvertretender Vorsitzender der KZV Hamburg, zu Wort kommen. Dr. Franz sagt in dem Video unter anderem: „Jemand, der nur ein Formular im Internet erkennt, kann sich kaum ein Urteil bilden, was an dem Patienten wirklich notwenig ist, was gemacht wurde, wie die Vorbehandlung ist. Im Internet kann man nur rein sachliche Fragen abklären wie die Preise, Materialien und so weiter, aber die klinische Situation und die Behandlungsbedürftigkeit des Patienten kann ich daraus nicht erkennen.“
Im Beitrag wird auch darauf hingewiesen, dass die von den Zahnärzten abgegebenen Preise nur eine Kostenschätzung darstellen und nicht den Endpreis.
Noch einmal Dr. Franz: „Der Patient wird von seinem Zahnarzt verlangen, dass er anständig aufgeklärt wird über seine Befundsituation, den Lösungsvorschlag des Zahnarztes. Dann wird er gemeinsam mit ihm entscheiden, wie das Problem gelöst werden soll. Dann wird er sich noch über die Gewährleistungsfrist, die gesetzlich zwei Jahre ist, informieren.“
Der Patient wird in dem Beitrag auch darauf hingewiesen, dass er kritisch darauf schauen sollte, wie der Wunschzahnarzt von anderen Nutzern bewertet wurde.
Link auf AOK-Beitrag: Neue Zähne online?
News
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