Fachinformationen A-Z
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Infos von A - Z
Schiefe Zähne bei Kindern
Durch kieferorthopädische Frühbehandlung kann das weitere Kieferwachstum positiv beeinflusst werden.
Die Milchzähne sind jetzt einige Jahre in Funktion. Die Zahnzwischenräume der Milchbackenzähne verdienen jetzt besondere Beachtung, hier erkennbare Veränderungen sprechen für ein erhöhtes Kariesrisiko.
Nur durch systematische Zahnpflege wird der Zahnbelag (Plaque) mit den Bakterien wirksam entfernt. Die Zahnbürste erreicht aber nur 60 % der Zahnflächen. Zur Reinigung der Zahnzwischenräume eignen sich Zahnseide und sehr feine Zahnzwischenraumbürsten. Eltern sollten sich die Anwendung in der Praxis des Hauszahnarztes zeigen lassen.
In der zahnärztlichen Praxis wurden bisher durch Kariesbakterien verursachte Schäden durch Ausbohren und Legen einer Füllung repariert. In der modernen Zahnheilkunde kann man heute mit spezifischen Untersuchungen, ergänzt durch mikrobiologische Testverfahren, das Kariesrisiko einschätzen. Daraus ergeben sich neue Behandlungsansätze, die die Erkrankung vor dem Ausbruch bekämpfen.
Hierzu ist eine intensive Mitarbeit der Kinder und Eltern notwendig. Beim erhöhten Kariesrisiko können Therapien mit Bakterien reduzierenden Medikamenten und professionellen Zahnreinigungen erforderlich sein. Nur eine regelmäßige risikoorientierte Prophylaxe ist erfolgreich.
presse/et
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AOK-Video: Vorsicht vor Zahnersatz aus dem Internet
Die AOK lobte dieses Verfahren nicht über den grünen Klee. Sie ließ sogar einen Kritiker in Person von Dr. Claus St. Franz, Stellvertretender Vorsitzender der KZV Hamburg, zu Wort kommen. Dr. Franz sagt in dem Video unter anderem: „Jemand, der nur ein Formular im Internet erkennt, kann sich kaum ein Urteil bilden, was an dem Patienten wirklich notwenig ist, was gemacht wurde, wie die Vorbehandlung ist. Im Internet kann man nur rein sachliche Fragen abklären wie die Preise, Materialien und so weiter, aber die klinische Situation und die Behandlungsbedürftigkeit des Patienten kann ich daraus nicht erkennen.“
Im Beitrag wird auch darauf hingewiesen, dass die von den Zahnärzten abgegebenen Preise nur eine Kostenschätzung darstellen und nicht den Endpreis.
Noch einmal Dr. Franz: „Der Patient wird von seinem Zahnarzt verlangen, dass er anständig aufgeklärt wird über seine Befundsituation, den Lösungsvorschlag des Zahnarztes. Dann wird er gemeinsam mit ihm entscheiden, wie das Problem gelöst werden soll. Dann wird er sich noch über die Gewährleistungsfrist, die gesetzlich zwei Jahre ist, informieren.“
Der Patient wird in dem Beitrag auch darauf hingewiesen, dass er kritisch darauf schauen sollte, wie der Wunschzahnarzt von anderen Nutzern bewertet wurde.
Link auf AOK-Beitrag: Neue Zähne online?
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