Mitgliederbereich/Registrieren go

Benutzer-Anmeldung

Geben Sie Ihren Loginnamen und Ihr Passwort ein, um sich anzumelden:

Neuanmeldung | Passwort vergessen?

  • Home
  • Zahnarzt-Suche
  • Notdienst
  • Patienten
  • Zahnarzt & Team
    • KZV Hamburg
    • Kammer
    • Berichte
    • Fortbildung
    • Praxisteam
    • Junge Zahnärzte
    • HZB
  • Job & Karriere
  • Download-Center
  • Presse
  • Wir über uns

Sie befinden sich hier: Zahnarzt & Team » Berichte » Berichte 2009

Lobbyarbeit von KZV/Kammer beim Landesparteitag Bündnis 90/Die Grünen

Am Sonnabend, 7. November, fand in Hamburg der Landesparteitag der Partei Bündnis 90/Die Grünen statt. KZV und Kammer waren erstmals bei diesem Parteitag mit einem Infostand dabei.

Auf die Delegierten warteten am Stand der Hamburger Zahnärzte unter anderem ein Fragebogen zur aktuellen Gesundheitspolitik und zuckerfreie Süßigkeiten. Einen Austausch über die Standpunkte der Zahnärzte zur geplanten Berliner Gesundheitspolitik führte KZV-Chef Dr./RO Eric Banthien mit den Delegierten, Hamburger Senatorinnen und der Grünen-Bundesvorsitzenden, Claudia Roth, die dem Stand als Tochter eines Zahnarztes wie sie betonte, einen Besuch abstattete. Der Pressesprecher von KZV und Kammer, Gerd Eisentraut, assistierte.

Die zahnärztlichen Körperschaften betreiben aktive Lobbyarbeit in der Hansestadt. Die gewählten Vertreter der Hamburger Zahnärzte unterhalten ständige Kontakte zu Hamburger Politikern, Parteien und Behörden und sie engagieren sich in übergreifenden Gremien und Organisationen. Dies sollte ein Stand von KZV und Kammer im Vorraum des Versammlungssaales des Landesparteitages unterstreichen. Der Aufwand blieb im Rahmen. Nur ein Stehtisch mit einer Messewand als Hintergrund diente als Anlaufpunkt.

Auch die Hamburger Apothekerkammer beteiligte sich mit einem großen Stand am Parteitag. Sie lud die Delegierten in ihre elegante Sitzgruppe ein und boten dort Bioobst an. Zwei bis drei Apotheker und der Kammergeschäftsführer versahen den Standdienst.

Die Lobby vor dem Versammlungsraum war ständig mit Leben erfüllt. Trotz der laufenden Sitzung suchten immer wieder Mitglieder das Gespräch im Vorraum. Das wird zum einen an Bio-Schnittchen und Getränken gelegen haben, zum anderen wurden die Redebeiträge mehr als laut über Lautsprecher in den Raum übertragen. So konnte jeder Delegierte schnell wieder im Versammlungssaal verschwinden, wenn der nächste Tagesordnungspunkt aufgerufen wurde.

Etliche Parteimitglieder nutzten die Gelegenheit, sich über persönliche zahnärztliche Probleme am Stand der zahnärztlichen Körperschaften auszutauschen. Da informierte sich eine junge Mutter über eine geplante Implantatversorgung, ein älteres Mitglied suchte einen Zahnarzt mit PAR-
Tätigkeitsschwerpunkt und eine Dritte offenbarte eine wilde Verschwörungstheorie der Zahnärzte in ihrem Bezirk.

In den Gesprächen am Stand betonten die Delegierten, dass sie die Teilnahme der zahnärztlichen Körperschaften bemerkenswert fanden. Die Mitglieder, die den Fragebogen ausfüllten, demonstrierten, wie schwierig offenbar das Feld der Gesundheitspolitik ist. So waren die Fragen nach Kernaussagen der Koalitionsvereinbarung für viele Delegierte nur schwer oder nur nach Diskussion zu beantworten. Themen wie GOZ, Kostenerstattung oder Budgetierung sagten normalen Mitgliedern nicht unbedingt viel. Recht einig waren sich die befragten Mitglieder, dass bei der Anpassung der GOZ, Kostenentwicklungen berücksichtigt werden sollen. Einig waren sich die Befragten total bei der Frage, welche Gestaltungsmöglichkeiten die Versicherten hinsichtlich des Leistungskataloges erhalten sollten – nämlich keine. Für die Grünen gibt es nur das Komplettpaket. Bei der Frage nach der Finanzierung des Gesundheitswesens wollten die meisten Befragten die Bürgerversicherung eingeführt wissen. Ein eindeutiges Votum gaben die Mitglieder auch ab für die freie Arztwahl. Dies ist offenbar auch für Grüne ein hohes Gut. Kaum konkrete Meinungen hatten die Befragten, als es um die Frage ging, ob die budgetierten Honorare der Zahnärzte weiterhin an die Grundlohnsumme gekoppelt werden sollen. Nur ein Mitglied sprach sich für eine Entkoppelung aus. Schwer taten sich die Befragten auch bei der Frage nach Möglichkeiten für Versicherte, künftig leichteren Zugang zur Kostenerstattung zu erhalten. Aber immerhin stimmten sogar einige Mitglieder dieser Absicht der Koalitionsvereinbarung zu.

Ganz anders ging eine grüne Senatorin mit dem Fragebogen um. Sie ließ sich bereitwillig von Dr./RO Banthien einige Kernsätze erzählen, brachte aber bewusst keine eigene Meinung ein, da dies nicht ihr Ressort sei, wie sie betonte.

et

zurück >


Zahnarzt-Suche  |  Notdienst  |  FAQ  |  Glossar  |  Links  |  Impressum  |  Kontakt