Programm-Details für ZMF-Programm
Michael Bessel, Gengenbach

Ich absolvierte nach einer kaufmännischen Ausbildung im internationalen Verkehrsgewerbe die Fachhochschulreife Wirtschaft in Hannover. 1989 begann meine Selbstständigkeit im Allfinanzvertrieb. Im weiteren Verlauf betreute ich 13 Filialen im Bereich des produktübergreifenden Verkaufs der Commerzbank AG. 1997 übernahm ich als freier Berater die Aus- und Weiterbildungsabteilung der Allgemeinen Immobilien Makler und Service GmbH. Seit 2009 bin ich Inhaber von Business Effizient und biete Dienstleistungen im Bereich Vertriebs- und Verkaufskommunikation an.
Wen habe ich vor mir?
Man sagt, man könne den Menschen nicht hinter die Stirn schauen. Stimmt das wirklich? Man sagt, der erste Eindruck sei entscheidend. Wenn das so ist, kann ich das bewusst beeinflussen und steuern? Ich werde Sie in eine andere Art der Wahrnehmung entführen, Sie werden erkennen, dass man Menschen sehr schnell, strukturiert und wissenschaftlich untermauert, hinter die Stirn schauen kann. Nach welchen Kriterien entscheidet mein Gegenüber? Nach welchen Werten handelt es? Ich werde in meinem Vortrag Einblicke geben, wie Profis im Umgang mit Menschen arbeiten und wie transparent das Gegenüber sein kann. Sie werden zukünftig besser wissen, wen Sie vor sich haben.
Jutta Daus

Ausbildung zur Zahnarzthelferin, Fortbildung zur ZMF in Hamburg, danach tätig bei Dr. Bernd Heinz Hamburg – Praxisschwerpunkt Parodontologie. 1999 Prüfung zur Dentalhygienikerin in Hamburg. Fortbildung zur Studienassistentin am KKS Charité für die Studienzentrale 2003, für das Prüfzentrum 2004. Seit 1998 tätig an der Universität Greifswald. Aufgabenbereiche: Patientenbehandlung, Studentenausbildung und Klinische Forschung. Abrechnung PA. Referentin zum Thema Parodontologie, Prophylaxe, Motivation. Intensivtraining für Praxismitarbeiter in deren Praxis. Schwerpunkt praktische Ausbildung.
Prophylaxe rund um´s Implantat
Die unterschiedlichen Versorgungsformen des implantatgestützten Zahnersatzes können als etabliertes Therapiespektrum mit Aussicht auf Erfolg angesehen werden. Bereits vor Therapiebeginn hat die Mitarbeiterin des Zahnarztes wichtige Aufgaben zu erfüllen. Eine gute Compliance herzustellen und diese dauerhaft aufrechtzuerhalten, stellen im täglichen Alltag eine große Herausforderung dar. Die Empfehlung geeigneter Putztechniken und Hilfsmittel für die Interdentalraumpflege werden individuell nach Fähigkeit mit dem Patienten trainiert. Prä- und postoperative Verhaltensregeln werden übermittelt.
Ein langfristiger Therapieerfolg bedarf einer regelmäßigen Überwachung, Nachsorge und ggf. begleitender Maßnahmen.
Susanne Graack (DH)

Nach Ausbildung zur Zahnarzthelferin Fortbildung zur ZMF am Fortbildungsinstitut Tübingen, mehrmonatiger Aufenthalt in den USA mit Besuch der Dental-Hygiene School in Minneapolis, Kurs in deep-scaling an der DH-Schule in Aarhus, Fortbildungskurs zur Dentalhygienikerin in Stuttgart, seit 1982 Leiterin des Lehrbetriebes des Norddeutschen Fortbildungsinstitutes in Hamburg.
Zahnhartsubstanzdefekte – Gut geputzt ist halt nur halb gewonnen!
Karies, Ersosionen und Attritionen sind Zahnhartsubstanzdefekte unterschiedlichster Genese. Bei Karies und Erosionen wirken Säuren auf unterschiedliche Art auf die Zahnhartsubstanz ein. Attritionen sind mechanisch verursachte Defekte. Ist Plaque die alleinige Ursache für Karies? Welche Parameter beeinflussen Kariesprävalenz und -inzidenz? Wie lassen sich Erosionen identifizieren? Welche Möglichkeiten der Risikoeinschätzung bestehen? Regelmäßiges Zähneputzen und alles ist gut? Der Vortrag soll für die Multikausalität der Karies sowie Erosionen als auch Attritionen sensibilisieren und den Facettenreichtum individuell abzustimmender Prophylaxemöglichkeiten darstellen.
Jessica Greiff

Jessica Greiff ist Betriebswirtin für Management im Gesundheitswesen und Geschäftsführerin von Seminaren am Johannisbollwerk in Hamburg. Seit 2003 engagiert sich das kleine, innovative Unternehmen am Markt. Mit 25 Jahren Berufserfahrung im Zahnmedizinischen Bereich und der täglichen Arbeit in Zahnarztpraxen verfügt sie über einen umfangreichen Erfahrungsschatz, den sie mit ihren Seminarteilnehmerinnen gern teilt.
Damit aus dem Azubi kein Azombi wird?
Praxen, die sich entscheiden, auszubilden entscheiden sich auch für mehr Verantwortung. Wie wird man den Erwartungen der Auszubildenden im Praxisalltag am besten gerecht, wie formuliert man klar und deutlich die des Ausbildungsbetriebes? Wie lassen sich beide Seiten immer wieder motivieren? Wie trägt man Konflikte ohne „Blutvergießen“ aus? Es erwartet Sie ein Querschnitt durch die verschiedenen Phasen des Miteinanders.
Dr. Bjørn Greven, M.Sc.

Nach dem Studium der Zahnheilkunde in Düsseldorf bis 1999 praktizierte Dr. Greven an verschiedenen zahnärztlichen Einrichtungen der Marine. Danach erfolgte eine mehrjährige Tätigkeit im Fachzahnärztlichen Zentrum (Parodontologie) des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg und später als kommissarischer Leiter des Fachzahnärztlichen Zentrums am Bundeswehrkrankenhaus Ulm. 2007 erhielt Dr. Greven den Praktikerbestpreis der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGP). Dr. Greven ist seit 2009 in Hamburg in einer Praxis mit parodontologischem Schwerpunkt niedergelassen.
PA-Chirurgie – State of Art
Neue Erkenntnisse und diagnostische Verfahren haben in den letzten Jahren zu einem starken Wandel der Therapie parodontaler Erkrankungen geführt. Während die Parodontalchirurgie ursprünglich resektive und reparartive Ziele verfolgte, können heutzutage auch tiefe Destruktion mit regenerativen Maßnahmen behandelt werden. Mikrochirurgische Operationstechniken und die plastische Parodontalchirurgie erweitern die Möglichkeiten der modernen Parodontologie.
Betül Hanisch

Betül Hanisch ist Business-Knigge-Instruktorin für Fach- und Führungskräfte sowie für fachmedizinisches Personal. Sie ist „Internationale Make-Up-Artistin“ und kam in den Genuss einer 2-jährigen Ausbildung in der Schule Stil & moderne Umgangsformen bei einem „echten“, international anerkannten, diplomierten Butler. 2008 und 2011 Vertiefungslehrgänge bei Samy Molcho/Körpersprache.
Erscheinungsbild und moderne Umgangsformen in der Praxis
Die Zuhörer werden darauf sensibilisiert, dass ein korrektes und gepflegtes Erscheinungsbild wesentlich zum Erfolg einer Persönlichkeit und somit der ganzen Zahnarztpraxis beiträgt. Den Zuhörern werden die modernen Umgangsformen vermittelt, damit sich der Patient in der Praxis wohl und willkommen fühlt: Die Rezeption als erster Eindruck über die Praxis, der erste Kontakt und das Begrüßen, das Vorstellen, Duzen und Siezen, die Marschordnung, das Hereinbitten in den Behandlungsraum, der Patient auf dem Zahnarztstuhl, der Smalltalk-Einstieg, Übergang eleganter Ausstieg, und Tabuthemen.
Prof. Dr. Thomas Kocher

Abteilung für Parodontologie in der Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Endodontie, Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, Greifswald, Studium der Zahnmedizin in Tübingen, Assistent in der parodontologischen Abteilung der Zahn-, Mund- und Kieferklinik in Münster, Assistent/Oberarzt in der Sektion Parodontologie der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie der ZMK-Klinik in Kiel, Professur für Parodontologie in der ZMK-Klinik Greifswald
Parodontalerkrankungen im Zusammenhang mit Allgemeinerkrankungen
Parodontalerkrankungen sind charakterisiert durch einen entzündlich bedingten Abbau des Zahnhalteapparates und Kieferknochens. Ca. 20 Prozent der deutschen Bevölkerung sind parodontal stark und ca. 30 Prozent parodontal mäßig erkrankt. Parodontalerkrankungen sind multifaktoriell bedingt, folgende Risikofaktoren sind bekannt: genetische Disposition, zunehmendes Alter, sozialer Gradient, Geschlecht, Rauchen, Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel und Diabetes.
Es wird kurz auf gemeinsame Risikofaktoren dieser chronischen Erkrankungen eingegangen (Rauchen, Übergewicht, Ernährung, Bewegung, SES, Genetik), der epidemiologische Wissenstand dargestellt und gewichtet und darauf basierend Überlegungen angestellt, was wir daraus für unsere Behandlung folgern können.
Dr. Dr. Jochem Körholz

Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, plastische Operationen, Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie, Studium der Medizin in Bonn und Münster und der Zahnmedizin in Münster/Westfalen, Weiterbildung zum Facharzt für MKG-Chirurgie in Osnabrück, Leitender Oberarzt an der Abteilung MKG-Chirurgie, plastische Operationen des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg und Erwerb der Zusatzbezeichnung „Plastische Operationen“, Chefarzt der Abteilung vom 01.10.2000 bis 31.03.2006
Unauffällige Auffälligkeiten in der Mundhöhle
Dieser Vortrag über Mundschleimhauterkrankungen legt seinen Schwerpunkt auf alltägliche Erscheinungen an der Schleimhaut der Wangen, der Zunge, des Rachens und des Mundbodens. Hierbei kann es sich um kaum wahrnehmbare bis hin zu großflächigen Veränderungen handeln, von einer Normvariante ohne Notwendigkeit einer Therapie über Autoimmunvorgänge, mechanische/chemische Irritationen bis zu bösartigen Formen, die eine intensive und zum Teil radikale Therapie erfordern. Der Focus liegt auf der Erkennung einer Schleimhautveränderung im Rahmen der normalen zahnärztlichen Untersuchung, weniger auf der Therapie. Das Auge und auch das Ohr (Anamnese!) sollen geschult werden.
Alma Ott

ZMV, Fortbildung QM (TÜV Nord), langjährige Tätigkeit in Hamburg im Bereich Praxismanagement und Abrechnung, seit 1998 eigene Firma für Praxisberatung und Abrechnungsunterstützung, Referentin für verschiedene Zahnärztekammern und Fortbildungsinstitute, langjähriges Mitglied in verschiedenen Prüfungsausschüssen und im Berufsbildungsausschuss Hamburg, langjährige Dozententätigkeit in den ZMV-Kursen Hamburg und Bremen, Aushilfstätigkeit in der Staatlichen Schule Gesundheitspflege W4, Ausbildungsberaterin, bundesweite Praxisberatungen und -unterstützungen
Abrechnungsmöglichkeiten bei Periimplantitis- und Halitosistherapie
Durch die kontinuierliche Zunahme der Implantatpatienten ist die Häufigkeit der periimplantären Erkrankungen gestiegen. Zahlreiche Behandlungsansätze sind aus verschiedenen Studien hervorgegangen. Die Auslöser für Halitosis sind vielschichtig. Liegt der Ursprung intraoral, was in 90 Prozent der Fälle zutrifft, kann der Mundgeruch kausal behandelt werden. Diverse Therapiemöglichkeiten stellen sich ursachenbezogen dar. Die Abrechnung dieser Leistungen ist jedoch nur über die private Gebührenordnung möglich. In diesem Vortrag werden die Vereinbarungs- und Liquidationsmöglichkeiten der verschiedenen Therapiealternativen besprochen und vorgestellt.
Helga Sanne

Helga Sanne war viele Jahre im Management von internationalen Hotels, auf Luxuskreuzfahrtschiffen und im Reisebüro. Sie war verantwortlich für Präsentation, Verkauf, Kundenbetreuung und Personalführung. Seit 1997 leitet sie als Kommunikationstrainerin das SprechForum Sanne.
Der anstrengende PZR-Patient
Wissen Sie, warum ein Patient anstrengend sein kann? Wie reagieren Sie, wenn er unwirsch, vorwurfsvoll oder beleidigend wird? Welche Verhaltens- und Sprachmöglichkeiten haben Sie, um auf den Patienten beruhigend, aufmunternd oder überzeugend einzuwirken? Unterschiedliche Techniken erleichtern es Ihnen, mit schwierigen Patienten umzugehen und den Erfolg einer Behandlung mitzubestimmen. Körpersprachlich wie auch kommunikativ werden Sie gelassen bleiben, wenn Sie die Devise „einfühlsam, aber konsequent“ umsetzen.
Prof. Ingrid Sanne

Prof. Ingrid Sanne ist Professorin für Sprecherziehung. Als Schauspielerin, Rezitatorin und Sprecherin ist sie auf Bühnen und in den Medien tätig. Als Mitinhaberin des SprechForum Sanne leitet sie Seminare und Coachings in Wirtschaft, Politik und Kultur.
„Sand im Praxisteamgetriebe“
Ein Team, das harmonisch und exzellent zusammenarbeitet, macht den Erfolg einer Praxis aus. Wenn „Sand ins Getriebe“ gerät, wird der Arbeitsalltag problematisch und kann im schlechtesten Fall zu einer Blockade führen. Ist „der Sand“ ein schnell zu lösendes Problem oder ist er schon ein richtiger Konflikt? Da Konflikte mehrere Stadien durchlaufen, ist es wichtig, frühzeitig zu reagieren.
Achtsamkeit und Verantwortungsgefühl sind gefragt, um schnell das „Getriebe“ wieder rund laufen zu lassen. Für das Drehen an den richtigen „Schrauben“ brauchen Sie klare kommunikative Handwerkszeuge.
Stephanie Schampel

Ausbildung zur ZFA. Langjährige Tätigkeit im Bereich der zahnärztlichen Verwaltung. Heilpraktikerausbildung in Hamburg. Weiterbildung zur ZMV in Berlin. Mitarbeiterin der Zahnärztekammer Hamburg in der GOZ-Abteilung. Weitere Aufgabengebiete: Zahnärztliche Berufsausübung, Hygiene, QM. Autorin für einen Fachverlag.
Beihilfe – Brauchen Sie Hilfe?
In Ihrem Praxisalltag haben Sie es alle schon einmal erlebt: Ein Beihilfepatient beanstandet Ihre Liquidation mit dem Argument, bestimmte Leistungen dürften nicht berechnet werden. Die erbrachten Gebührenpositionen könnten nur zu einem geringeren Steigerungsfaktor in Ansatz gebracht werden. Die angegebenen Begründungen seien nicht ausreichend und nun soll der Behandler eine entsprechende Begründung nachreichen und auf die Berechnung einiger Positionen ggf. ganz verzichten.
Hier ist es von Bedeutung, sich die unterschiedlichen Rechtsverhältnisse und die aktuellen Abrechnungsbestimmungen der neuen Gebührenordnung zu vergegenwärtigen. Wie können Sie in der Praxis den Patienten beraten und ihm helfen? Wo gilt es, sich klar abzugrenzen und sich berechtigter Forderungen bewusst zu sein?
Priv.-Doz. Dr. med. dent. Rainer Seemann, MBA

Priv.-Doz. Dr. med. dent. Rainer Seemann, MBA, ist Senior Professional Service Manager bei der Firma DENTSPLY DeTrey in Konstanz und externer Oberarzt in der Abteilung für Zahnerhaltung, Präventiv- und Kinderzahnmedizin der Universität Bern. Dr. Seemann studierte Zahnmedizin in Berlin und arbeitete in verschiedenen Positionen am Zentrum für Zahnmedizin der Charité, wo er 2006 habilitierte. Er leitete dort von 2000 bis 2006 eine interdisziplinäre Mundgeruchsprechstunde. Seinen MBA in Health Care Management erhielt er 2007.
Diagnose und Therapie von Mundgeruch in der Zahnarztpraxis
Daten aus Halitosissprechstunden verschiedener Länder zeigen eindeutig, dass in den meisten Fällen von Mundgeruch die Geruchsquelle im Bereich der Mundhöhle zu finden ist. Dabei spielen bakterielle Beläge der Zunge die wichtigste Rolle.
Viele Betroffene suchen zunächst meist vergeblich Hilfe beim Internisten und HNO-Arzt, dabei liegt es auf der Hand, dass die Zahnarztpraxis die erste Anlaufstelle sein sollte, denn nur dort kann effektive Hilfe angeboten werden. Bei den meisten Patienten kann durch eine korrekt durchgeführte Zungen- und Mundhygiene sowie eine professionelle Prophylaxe der Mundgeruch nachhaltig beseitigt werden. Der Zahnarzt und sein Team sollten daher vorbereitet sein, indem sie das Problem ernst nehmen, über die Geruchsquellen und Ursachen von Halitosis unterrichtet sind, in der Lage sind, eine organoleptische Basisuntersuchung durchzuführen sowie nach Bestimmung der Geruchsquelle entsprechende Behandlungsmaßnahmen einzuleiten. Für die zahnärztliche Praxis gibt es Techniken, die auch von relativ ungeübten Personen durchgeführt werden können, sodass jede Zahnarztpraxis in der Lage sein sollte, einem Patienten mit Mundgeruch zu helfen.
Silvia Wuttig

Sylvia Wuttig ist Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin der DAISY Akademie + Verlag GmbH. Dentale-Abrechnungs-Informations-SYsteme (DAISY) und die Online-Fortbildung per DAISY-TV sind bundesweit bekannt.
Beratende Tätigkeiten, Vorträge und Seminare u. a. für verschiedene KZVen, Zahnärztekammern, IUZ, Schulen, Institute, Arbeitskreise, Rechenzentren, Krankenkassen, Zahntechnische Labors und EDV-Firmen gehören ebenfalls zu ihren Aktivitäten.
Aktuelles zu den Honorierungssystemen und einer qualitätsorientierten Vergütung nach der GOZ und der GOÄ: Komplexe rekonstruktive Fälle und die Herausforderungen bei der Berechnung
Eine qualitätsorientierte Vergütung in der modernen Zahnheilkunde ist nur durch ein professionelles Honorar- und Abrechnungsmanagement zu erzielen!
Diese große Herausforderung kann das Praxisteam nur gemeinsam bewältigen, denn die novellierte GOZ fordert die volle Aufmerksamkeit; nicht nur bei der Liquidationserstellung, sondern bereits bei der Behandlungsplanung. Komplexe Behandlungskonzepte müssen im Hinblick auf die Honorierung zukünftig gründlich analysiert und teilweise völlig neu kalkuliert werden. Damit dabei keine Verluste entstehen, werden Honorarvereinbarungen unvermeidbar sein, und zwar in allen zahnmedizinischen Fachbereichen. Weiterhin muss die Dokumentation der Behandlung umfassend konkretisiert und in vielen Bereichen verfeinert werden; insbesondere vor dem Hintergrund erschwerter Begründungen bei der Bemessung der Steigerungsfaktoren.
In diesem Seminar mit Workshopcharakter werden komplexe Behandlungsfälle ausführlich analysiert. Dabei wird deutlich, dass trotz der Anhebung einzelner Bewertungszahlen unterm Strich selten ein Mehrhonorar bleibt. Das frühzeitige Erkennen und nachhaltige Abwenden von Honorarverlusten ist das Ziel dieses Seminars. Selbst mit der novellierten GOZ ist es in Zukunft möglich, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten qualitätsorientierte Honorare zu erzielen. Auch hier gilt: Gewusst wie!
Anmeldungen
Schriftlich bei der Zahnärztekammer Hamburg, Möllner Landstr. 31, 22111 Hamburg, Fax: (040) 73 34 05 75
Anmeldungen können nur berücksichtigt werden bei Angabe der vollständigen Privatanschrift unter Beifügung einer Kopie Ihres Prophylaxekurs-Zertifikats / ZMP-, ZMF-, ZMV-, DH-Abschlusszeugnisses. Ein Rücktritt muss schriftlich bis 4 Wochen vor Kongressbeginn erfolgen. Ist diese Zeit überschritten, muss die Gebühr in voller Höhe entrichtet werden oder Sie nennen einen Vertreter, der den Platz und die Zahlung übernimmt. Bei Absagen bis 4 Wochen vor Kongressbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 30,00 Euro erhoben. Für reservierte, jedoch nicht eingenommene Kongressplätze, ist die Teilnehmergebühr in voller Höhe fällig.
