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... dann sind Sie hier richtig! Hier können Sie die offenen Ausbildungsplätze, die von Hamburger Zahnarztpraxen gemeldet werden, finden. Bitte setzen Sie den Filter auf "Auszubildende".

Gut zu wissen!

Die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten dauert in der Regel 3 Jahre und erfolgt in der Praxis und Berufsschule (Duale Ausbildung). Als Schulabschluss wäre ein mittlerer Schulabschluss toll, ein guter erster allgemeinbildender Schulabschluss reicht natürlich auch. Wichtig ist, dass die deutsche Sprache mündlich wie schriftlich gut beherrscht wird. Die Hygienevorschriften sind kompliziert und ein großes Aufgabenfeld im Beruf der ZFA.

AbsolventInnen mit Fachhochschul- oder Allgemeiner Hochschulreife können mit einem entsprechenden Antrag bei Beginn der Ausbildung (der Ausbilder muss einverstanden sein) auf 2 Jahre verkürzen.

Es gibt die Möglichkeit für alle Auszubildenden, egal mit welchem Schulabschluss, bei guten Berufsschulleistungen die Ausbildungszeit um 6 Monate zu verkürzen.

Weiter besteht für Auszubildende mit einem ESA die Möglichkeit den Realschulabschluss, ohne zusätzlichen Berufsschulunterricht, mit dem Bestehen der dualen Ausbildung zur ZFA zu erreichen. Weitere Informationen werden mit dem Ausbildungsstart durch die Berufsschule erfolgen.

Wer in einer Zahnarztpraxis arbeiten möchte, sollte gewisse Eigenschaften mitbringen:

  • Einfühlungsvermögen
  • Zuverlässigkeit
  • Umgangsformen
  • Gepflegtes Auftreten
  • Geschicklichkeit
  • Kontaktfreudigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Teamfähigkeit

Ausbildungsdauer

Schulabschluss und Ausbildungsdauer

 

Erster allgemeiner Schulabschluss

3 Jahre

Mittlerer Schulabschluss

3 Jahre

Fachhochschul- oder Allgemeine Hochschulreife

2 Jahre (bei Antrag mit Abschluss Ausbildungsvertrag)

Ausbildungsvergütung – brutto*

Ab 01.07.2017:

 

1. Lehrjahr

800,00 €

2. Lehrjahr

840,00 €

3. Lehrjahr

900,00 €

* Stand: Empfehlung laut Tarifvertrag vom 01.07.2017 für die Bereiche Hamburg, Hessen, Saarland und Westfalen-Lippe.

Praktikum beim Zahnarzt

Ein Schulpraktikum in einer zahnärztlichen Praxis ist für beide Seiten ein Test, ob es der eventuelle Traumberuf für den Praktikanten oder die Praktikantin ist. Mehr.

Aufstiegsmöglichkeiten

Folgende Aufstiegsfortbildung gibt es nach der Ausbildung zur/zum Zahnmedizinischen Fachangestellten:

  • ZMP (Zahnmedizinische Prophylaxeassistent/in). Sie arbeiten selbstständig in der Praxis am Patienten im Bereich Zahnreinigung und Kariesprävention bei Kindern.
  • ZMF (Zahnmedizinische Fachassistent/in). Auch hier wirken Sie sehr selbstständig am Patienten in der Prophylaxe. Zusätzlich werden Sie für den Abrechnungs- und Verwaltungsbereich ausgebildet.
  • DH (Dentalhygieniker/in). Mit der DH erreichen Sie die Spitze der Fortbildung von der ZFA zur DH, ebenfalls noch weiter qualifiziert im Bereich der Prophylaxe in einer zahnärztlichen Praxis.
  • ZMV (Zahnmedizinische Verwaltungsfachangestellte). Sie erhalten in dieser Fortbildung Fachwissen im Bereich der Praxisverwaltung, Abrechnung und Mitarbeiterführung.

Es gibt noch weitere spannende Fortbildungen wie Betriebswirtin im Gesundheitswesen oder die neue Organisationsassistentin für große Praxen. Sie sehen, dass dieses Berufsbild Ihnen viele Perspektiven für ein langes, erfülltes und spannendes, abwechslungsreiches Arbeitsleben, ganz nach Ihren Fähigkeiten und Interessen bietet.

Wiebke Reher

Vermittlung von Auszubildenden

Hinweis

Sofern auf diesen und allen folgenden Seiten männliche Personenbezeichnungen verwendet werden, gelten sie auch in der weiblichen Form – und umgekehrt. Diese Maßnahme dient ausschließlich der besseren Lesbarkeit.