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Tschüss 17. ZMF-Kongress!

 

Der 17. ZMF-Kongress ist bei bestem Frühlingswetter erfolgreich zu Ende gegangen. Alle Bilder zur Location, den Referenten, dem Get-Together und was sonst noch so passierte finden Sie auf Facebook.

Der 17. ZMF-Kongress in Hamburg – „Nur für besondere Größen geeignet!“

„One fits all“. Dieses Etikett passt niemandem so richtig. Schon gar nicht den qualifizierten Praxismitarbeiterinnen, die fachlich und menschlich eine besondere Größe in unseren Praxen sind.

Es gibt sie, die „Perlen“ in unseren Praxen.

Die Perlen, die uns den Rücken frei halten, den Umsatz steigern, Patienten betreuen und uns verbunden sind.

Eben diesen „Perlen“ war der diesjährige 17. ZMF-Kongress, initiiert vom Norddeutschen Fortbildungsinstitut und der Zahnärztekammer Hamburg, gewidmet.

„Angesichts ständiger Neuerungen und bürokratischer Anforderungen verliert so mancher Praxisinhaber den Überblick und ist auf qualifizierte Hauptdarsteller in den einzelnen Verantwortungsbereichen angewiesen.

Anspruchsvolle und zeitgemäße Zahnmedizin ist ohne qualifizierte Mitarbeiterinnen kaum umsetzbar. Sie, liebe Praxismitarbeiterinnen, tragen maßgeblich zu einem erfolgreichen Praxiskonzept bei“.

Das war die Message des 17. ZMF-Kongresses.

Was vor 34 Jahren klein und bescheiden in einer Schule begann und in 2-jährigem Rhythmus diverse aparte Hotel-Locations passierte, mündete diesmalig in einem wirklich elitären Ambiente.

Die Entwicklung des ursprünglich für die ZMF gedachten Kongresses, hin zum jetzigen „Must-Have“ in der Branche, spiegelt den Wert qualifizierter Mitarbeiterinnen wieder.

Unter dem Motto „Stoffwechsel“ hat der diesjährige ZMF-Kongress ein neues Strickmuster gewagt. Ein Strickmuster, das vorrangig auf die qualifizierten ZMVs, ZMPs und DHs zugeschnitten war, aber gleichermaßen die Pforten für die ambitionierten „titelfreien“ Mitarbeiterinnen öffnete.

Schnell war allen Interessentinnen klar, dass es sich bei dem Titel „Stoffwechsel“ nicht um den physiologischen Stoffwechsel handelt, sondern um eine außergewöhnliche Fortbildungs-Haute-Couture.

Die Wahl der großartigen Referenten, die illustre Themenvielfalt und der außergewöhnliche Veranstaltungsort sollten Ausdruck der  Wertschätzung für die Teilnehmerinnen sein. Und das, so die Resonanz, ist gelungen.

Der Veranstaltungsort, die „Bucerius Law School“, die elitäre private Stiftungs-Hochschule für Rechtswissenschaft inmitten von „Planten und Blomen“ begeisterte bei traumhaftem Wetter mit seinem Campus, seinem Ambiente und dem sagenhaften Auditorium, das in Sachen Akustik und Optik keine Wünsche offen ließ.

Gleich am ersten Kongresstag riss die Referentin „Tornado“ Sabine Asgodom die Teilnehmerinnen mit ihrem Vortrag „Flourishing“ von den Plätzen. Ein Asgodom-Hype, der für Standing Ovations bereits nach der ersten Halbzeit sorgte. So mancher fragte sich, wie es den Organisatoren gelungen war, diese Vollblut-Journalistin,  Autorin, Vortragsrednerin, Management-Trainerin und seit 2010 Trägerin des Verdienstkreuzes am Bande zu gewinnen. Das bleibt ein Geheimnis.

So sehr tagsüber in ehrwürdig gediegener Hochschul-Atmosphäre die Gehirnwindungen beansprucht wurden, um so mehr hieß es beim abendlichen Get-Together: „Kombiniere Elitäres mit Rustikalem und es wird Besonders“.

Im Hofbräu an der Esplanade wurden sodann müde Beine von schwingenden Hüften abgelöst, schließlich galt es, ein für alle Geschmäcker zubereitetes Schlemmer-Buffet abzutanzen.

Das Organisationsteam und einige Teilnehmerinnen trugen zum allgemeinen „Wow“ bei, indem sie sich zünftig in bayuwarischem Zwirn präsentierten. Hamburg meets Bayern, wenn dann richtig!

Ein Kongress muss bereichern, darf aber auch erfreuen und amüsieren.

Am nächsten Tag wurden die Hirnsynapsen mit Fachvorträgen, getrennt für ZMP und ZMV, erneut zum Glühen gebracht. Die Haken der digitalen Zahnarztpraxis und die Ösen der Dokumentation einer rechtssicheren Abrechnung waren Schwerpunkte des ZMV-Parts. Hier glänzten Dr. Uwe Nolte und Manuela Hackenberg in ihren separaten Vorträgen.

Zeitgleich stimmten sich die ZMPs  und DHs in die PA-Ablaufsystematik von Prof. Dr. Henrik Dommisch ein, verloren auch nie die Wurzeloberflächenbearbeitung, vorgetragen von PD Dr. Christian Graetz, aus dem Fokus. Gebannt verfolgten die Teilnehmerinnern, was passiert, wenn Medizin auf Zahnmedizin trifft. Mit ihrer Präsentation war Dr. Catherine Kempf auch nach ihrem Vortrag hart umkämpft, weil sehr gefragt...mehr davon!

Konzentration setzt ohne Zweifel ein gutes Bauchgefühl voraus und das tritt schwerlich ein, wenn figurfreundliche, minimalistische Salatblätter in zu geringer Anzahl, verspätetem Dressing und mageren Suppentrögen drapiert werden. Das Catering des zweiten Kongresstages, und das muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, trug nicht wie vereinbart zum Amusement der Teilnehmerinnen bei.

Hier half nur Improvisation und Charme-Offensive.

Das Kongress-Team kratzte in inniger Verbundenheit die vorhandenen monetären Ressourcen zusammen und versetzte den nächst liegenden Pizza-Lieferservice in Wallungen. Lieferung von XL-Pizzen bitte sofort!

Nicht zur Sättigung, aber als „Goodie“ gedacht, baute die Top-Speakerin Isabel García die von Applaus begleitete Pizza-Geste in Form einer Kauübung in ihren Vortrag „Ich rede!“ ein.

Ein grandioser Impuls-Vortrag, der bei entsprechendem Transfer eine Bereicherung für den Praxisalltag bot.

Beginnend mit einer gänsehautverdächtigen „Amazing-Grace-Songeinlage“ führte Frau García ihr Publikum zu der Erkenntnis: „It´s got to be perfect, it´s got to be worth it.“

Bei allem Stoffwechsel ist der 17. ZMF-Kongress bewährter Tradition nicht untreu geworden.

Den Tagungsleitern Herr Prof. Dr. Ulrich Schiffner und Zahnarzt Mario Schreen, die erneut durch das Programm führten, gebührt ein herzlicher Dank.

Und natürlich ist ein Fach-Kongress nur dann ein solcher, wenn dieser von einer Dentalausstellung begleitet wird. Auch dieser wurde Raum geboten und mit regem Interesse besucht.

Was war das Ziel dieses ZMF-Kongresses?

Eine Teilnehmerin hat es herzlich auf den Punkt gebracht:

„Es war ein fulminantes Wochenende mit wunderbaren Menschen und viel Herzblut. Eine Mischung aus Input, Social Networking und Entertainment.“

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmerinnen, die Sie sich selbst den Wert durch ihre Kongress-Teilnahme gegeben haben.

Danke an die Chefs, die ihren „Perlen“ diesen Kongress ermöglicht haben.

Danke an das wunderbare Kongress-Team.

Tschüss, 17. ZMF-Kongress!

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Praxismitarbeiterinnen,

es war ein großartiges Ereignis.

Wir Organisatoren möchten Ihre Bedürfnisse und Wünsche innovativ bedienen.

Wir meinen, es ist an der Zeit, neue Wege zu gehen. Ein neuer Name, ein neues Konzept, ein anderes Format...

Seien Sie gespannt.

 

Dr. Maryla Brehmer

Vorstandsmitglied der ZÄK HH