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BEMA

Einheitlicher Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen (BEMA), Stand: 01.07.2016

Bema: aktuelle Änderungen

  • Beschluss des Bewertungsausschusses zur Adhäsivbrücke PDF 2 MB

    Beschluss des Bewertungsausschusses zur Adhäsivbrücke

    Die Einführung der neuen Regelungen und Möglichkeiten bei den Adhäsivbrücken im Jahr 2016 zieht einige Änderungen im BEMA und der Festzuschuss-Systematik nach sich, die zum 01.01.2019 umgesetzt werden.

    Die Befundgruppe 6.8 wurde um die Befundnummer 6.8.1 "Wiederherstellungsbedürftiger festsitzender Zahnersatz, je Flügel einer Adhäsivbrücke" erweitert. Der BEMA nimmt diese Änderung unter der BEMA-Nr. 95 „Maßnahmen zum Wiederherstellen der Funktion von Brücken und provisorischen Brücken“ auf und wird ergänzt um die Nrn.:

    • BEMA-Nr. 95e (Wiedereingliederung einer einflügeligen Adhäsivbrücke)
    • BEMA-Nr. 95f (Wiedereingliederung einer zweiflügeligen Adhäsivbrücke)

    Und schließlich wird die Leistungsbeschreibung der BEMA-Nr. 94b leicht umformuliert: "Teilleistungen bei nicht vollendeten Leistungen nach den Nrn. 93a und 93b."

  • Beschluss des Bewertungsausschusses zur Bema-Nr. 13 PDF 2 MB

    Beschluss des Bewertungsausschusses zur Bema-Nr. 13:

    Ab dem 01.07.2018 darf Dentalamalgam nicht mehr für die zahnärztliche Behandlung von Milchzähnen, von Kindern unter 15 Jahren und von Schwangeren oder Stillenden verwendet werden, es denn, der Zahnarzt erachtet eine solche Behandlung wegen der spezifischen medizinischen Erfordernisse bei dem jeweiligen Patienten als zwingend notwendig.

    Das bedeutet, dass bei der Füllungstherapie für die betroffenen Versicherten im Regelfall alternative Materialien verwendet werden müssen. Vor diesem Hintergrund hält der Bewertungsausschuss eine Anpassung der BEMA-Nr. 13 für erforderlich. Über die bestehenden Leistungspositionen 13a - 13d für Füllungen mit plastischem Füllmaterial hinaus werden die Leistungspositionen 13e - 13h für Kompositfüllungen im Seiten-zahnbereich, die bei Vorliegen einer absoluten Amalgam-Kontraindikation in Betracht kommen, für Kinder unter 15 Jahren, für Schwangere und Stillende grundsätzlich geöffnet.

    Der behandelnde Zahnarzt entscheidet bezogen auf den jeweiligen Einzelfall, ob eine Kompositfüllung als alternative Behandlung erfolgen kann oder ein anderes Füllmaterial zu verwenden ist.

    Gleichzeitig wird die BEMA-Nr. 13h kongruent zu BEMA-Nr. 13d für mehr als dreiflächige Kompositfüllungen im Seitenzahnbereich geschaffen.

  • BEMA: Änderungen Besuchspositionen und Zuschläge, Stand: 23.08.2018

    BEMA: Übersicht Änderungen Besuchsleistungen, Stand: 16.05.2018 PDF 22 KB
    BEMA: Übersicht Zuschläge und Präventionsleistungen, Stand: 16.04.2018 PDF 35 KB
    BEMA: Beschluss des Bewertungsausschusses vom 09.04.2018 PDF 688 KB
    Mundgesundheitsplan/-Status PDF 48 KB

    16.05.2018: Änderungen der Besuchspositionen und Zuschläge

    Den Bemühungen der Zahnärzteschaft um eine verbesserte Versorgung der Patienten, denen eine eigenverantwortliche, selbständige tägliche Mundpflege nicht mehr in ausreichendem Maße möglich ist, hatte die Politik und der Gemeinsame Bundesausschuss bereits 2013/2014 mit der Schaffung neuer BEMA-Positionen zur aufsuchenden Betreuung Rechnung getragen. Dabei wurde auch dem Grundgedanken der Prävention Rechnung getragen und entsprechende Positionen (z. B. BEMA-Z 172c und 172d) für die Betreuung pflegebedürftiger Versicherter im Rahmen von Kooperationsverträgen geschaffen.

    Zwischenzeitlich liegen umfassendere gesetzliche Grundlagen (§ 22a SGB V) für die Erbringung präventiver zahnärztlicher Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Mundgesundheit bei Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen vor, die unabhängig davon sind, ob der Patient vom Zahnarzt in einer stationären Einrichtung oder zu Hause aufgesucht wird oder selbst in die Praxis kommen kann. Diese Grundlagen wurden in einer Änderung (Neubewertung) und Erweiterung der BEMA-Systematik durch einen Beschluss des Bewertungsausschusses für zahnärztliche Leistungen vom 09.04.2018 umgesetzt. Der Beschluss kann innerhalb von zwei Monaten durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beanstandet werden:

    • Die Besuchspositionen 151 bis 155 erhalten eine leichte Differenzierung in der Bewertung und den Inhalten, um dem höheren Aufwand von Besuchen im privaten, häuslichen Umfeld gegenüber den Besuchen mehrerer Versicherter in Einrichtungen Rechnung zu tragen.
    • Die Zuschläge zu den Besuchspositionen erhalten folgerichtig ebenfalls eine leichte Differenzierung nach den Kriterien "Besuch in der derselben häuslichen Gemeinschaft" oder "Besuch in derselben Einrichtung"
    • Bei der Besuchsposition nach 153 werden die Begriffe "pflegebedürftigen Versicherten in einer stationären Pflegeeinrichtung" durch "Versicherte in einer Einrichtung" ersetzt. Damit wird verdeutlicht, dass diese Leistungen auch bei Versicherten abrechenbar sind, die in einer Einrichtung untergebracht sind, in der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben oder am Leben in der Gemeinschaft, die schulische Ausbildung oder die Erziehung von Menschen mit Behinderungen im Vordergrund stehen.
    • Die Leistungsnummern 172c (Mundgesundheitsstatus) und 172d (Anleitung des Pflegepersonals) werden ersetzt durch die Nrn. 174a (Mundgesundheitsstatus und individueller Mundgesundheitsplan) und 174b (Mundgesundheitsaufklärung). Bislang waren die Leistungen nach den Nrn. 172c und 172d nur pflegebedürftigen Versicherten in einer stationären Pflegeeinrichtung im Rahmen eines Kooperationsvertrages zugänglich. Die neuen Leistungen 174a und 174b stehen jetzt allen Anspruchsberechtigten zu, die einem Pflegegrad nach § 15 SGB XI zugeordnet sind oder Eingliederungshilfe nach § 53 SGB XII erhalten.
    • Die Nr. 107: Entfernen harter Zahnbeläge wird ergänzt durch die Nr. 107a: Entfernen harter Zahnbeläge bei Versicherten, die einem Pflegegrad nach § 15 SGB XI zugeordnet sind oder Eingliederungshilfe nach § 53 SGB XII erhalten.

Festzuschüsse ZE

Festzuschüsse für Zahnersatz

DPF

DPF (Digitale Planungshilfe)

Auszug aus der GOÄ (Gebührenordung für Ärzte)

Auszug GOÄ PDF 83 KB