Direkt zu den Inhalten springen
Das Portal für Zahnärzte
und Praxisteams
Information der Zahnärztekammer und der KZV Hamburg

Hier können junge Zahnärztinnen und Zahnärzte in Hamburg netzwerken

Diese Seite richtet sich an zahnmedizinische Studenten, Assistenten, Angestellte und Praxisgründer. Wir haben Ihnen relevante Informationen zum Berufsstart, zur Freiberuflichkeit und zu Praxisgründungen auf einen Blick zusammengestellt.

Sollten Sie Fragen haben rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns eine E-Mail: 

Tel.: +49 40 733 405 11
E-Mail: jungezahnaerzte@zaek-hh.de

Sie suchen den Flyer zum Artikel aus dem HZB 03/2020 - "Patienten gesucht" - der zahnmedizinichen Fachschaft der Universität Hamburg? Hier gelangen Sie zum Flyer.

Für einen ersten Eindruck: Bitte auf das Bild 'klicken'.

 

 

Vier Kolleginnen laden regelmäßig junge Hamburger Zahnärztinnen und Zahnärzte zu einem Stammtische ein.

Lesen Sie hier den Bericht zum Stammtisch vom September 2020.

 

Nächster Stammtisch-Termin:

Wann? 18. November 21 (19 Uhr)

Wo? ANNO 1905 (Holstenplatz 17, 22765 Hamburg)

 

 

 

 

Eine Interview-Reihe mit Praxisgründerinnen und -gründern

Dr. Kathleen Menzel (Vorstandsmitglied, Referat 'Junge Zahnärztinnen und Zahnärzte') stellt 10 Fragen an ...
Dr. Simone Pretz hat im Juni 2020 ihre Praxis neu eröffnet

 

 Dr. Kathleen Menzel (KM) Ab wann und warum wollten Sie Zahnärztin werden?

Dr. Simone Pretz (SP) Ich komme aus einem Elternhaus mit eigener Kfo-Praxis. Das hat mich geprägt. Trotzdem war ich mir lange sicher, einen anderen Beruf als mein Vater ergreifen zu wollen. Nach einem Eignungstest habe ich mich dann aber doch für ein Zahnmedizin-Studium entschieden. Das stellte sich schnell als gute Entscheidung heraus.

(KM) Wollten Sie sich schon immer selbstständig machen?

(SP) Das stand für mich lange nicht fest. Erst nach mehrjähriger Erfahrung als Angestellte wuchs der Wunsch nach Einfluss auf Entscheidungsprozesse. Ich hätte mir neben einer eigenen Praxis aber auch vorstellen können, als Partner einzusteigen. Vor allem, weil ich die Arbeit im Team schätze.

(KM) Ab wann sind Sie in die konkrete Planung für die Selbstständigkeit gegangen?

(SP) Die Entscheidung für eine Selbstständigkeit habe ich etwa ein Jahr vor der Eröffnung im Juni 2020 getroffen. Ab Sommer 2019 habe ich mich mit möglichen Standorten, der inhaltlichen Ausrichtung und Finanzierungsfragen beschäftigt. Lage, Lage, Lage – der alte Maklerspruch war dabei auch für mich zentral. In welchem Stadtteil Hamburgs sehe ich für mich Möglichkeiten? Amtliche Statistiken und „weiche“ Faktoren wie Entfernung zu unserem Wohnort waren dabei wichtig. Teil der Überlegung war aber auch, wie ein möglicher Standort angebunden ist und welche Stadtentwicklungspläne (Stichwort Immobilienpreise) vorliegen. In dieser Phase habe ich teils mit Depots zusammengearbeitet. Die meisten Recherchen habe ich aber neben meiner 20-Stunden-Anstellung selbst gemacht.

(KM) Wie sind Sie die Gründung angegangen?

(SP) Marktanalyse und sozio-ökonomische Auswertungen der Stadtteile sind die Grundlage. Neubau? Altbestand? Übernahme? Diese Fragen haben mich danach lange beschäftigt. In dieser Zeit bin ich viel in den interessanten Stadtteilen herumgefahren, habe Praxen besichtigt, Immobilien angeschaut. Am Ende geht es wie immer um das Gesamtpaket. Das muss passen und erfordert eine gewisse Kompromissbereitschaft. Perfekte Lage, wenig Konkurrenz, günstige Miete und geringe Entfernung zum Wohnort – das alles zusammen ist nahezu unmöglich in einer Stadt wie Hamburg. Ich habe mich letztlich für eine Neugründung in den Räumen einer ehemaligen Zahnarztpraxis entschieden.
Zentral ist außerdem noch eine zweite Ebene: Was für eine Praxis will ich gründen? Welche Werte will ich vertreten? Was sind meine inhaltlichen Schwerpunkte? Daraus habe ich ein Selbstbild mit USPs abgeleitet. Als der Standort gefunden war, basierte die weitere Planung auf diesem Konzept: Farben, Einrichtung, Corporate Design. Damit alles zusammenpasst, sollte man sich bei einer Neugründung über diese grundlegenden Fragen ein paar Gedanken machen.

(KM) Was hat Ihnen am meisten geholfen?

(SP) Gute Beratung und eine Portion Mut. Henry Schein hat mir bei vielen Fragen helfen können. Auch der Rat von Kolleginnen mit eigenen Praxen war wichtig. Was sind realistische Zahlen für den Businessplan? Welche Kreditfinanzierungen bieten sich für mich an? Solche Fragen konnte ich durch mein privates und berufliches Netzwerk beantworten. Wichtig war aber auch die Unterstützung durch meinen Mann. In der Bauphase ist das A und O ein gutes Handwerkerteam. Da hatte ich großes Glück.

(KM) Was gefällt Ihnen am meisten an der Selbständigkeit?

(SP) Mir gefällt es, mein berufliches Umfeld selbst gestalten zu können. Das sorgt für Abwechslung und täglich neue Herausforderungen. Mich erfüllt und motiviert das sehr.

(KM) Was finden Sie nicht gut?

(SP) Ist zwar etwas abgegriffen, stimmt aber wirklich: Selbstständig zu sein heißt, selbst und ständig zu arbeiten. Dieser Tatsache muss man sich bewusst sein. Ich arbeite häufiger mal abends, das kann zulasten der Familie gehen. Themen nie komplett aus der Hand geben zu können – das kann manchmal anstrengend sein.

(KM) Was würden Sie nicht noch mal machen?

(SP) Bei einer Neugründung bieten viele Firmen aktiv ihre Dienstleistungen an. Gerade im Bereich Marketing würde ich das ein oder andere Angebot künftig nicht nochmal annehmen. Das wichtige Thema SEO würde ich außerdem früher in eine Hand legen. Meine Vorstellungsrunde bei den potentiellen Überweisern würde ich zudem mit mehr Vorlauf planen. Dieser Punkt braucht und kostet Zeit.

(KM) Würden Sie es wieder machen?     
   
(SP) Auf jeden Fall!

(KM) Welchen Tipp würden Sie jungen Praxisgründern geben?

(SP) Fragt Kollegen: Ruft auch diejenigen an, die ihr nicht persönlich kennt. Wenn euch eine Website gefällt, euch die Einrichtung anspricht oder technische Fragen auftauchen, helfen sich Kieferorthopäden nach meiner Erfahrung gerne. Außerdem ist die eine oder andere WhatsApp-Gruppe zu Spezialthemen eine gute Infoquelle.

Habt Geduld: Bis die Praxis wirklich ausgelastet ist, kann es auch mal etwas dauern. Das ist eine große Chance, weil anfangs die Strukturen und Workflows erst aufgebaut werden müssen. Wer sofort mit einem großen Team in teuren Räumen beginnt, hat schnell wirtschaftlichen Druck und muss funktionieren. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass organisches Wachstum eine gute Atmosphäre schafft, die die Patienten bemerken und bei ihren Bewertungen honorieren werden.

Macht euch schlau: Wer eine neue Praxis gründet, hat Anspruch auf Förderung aus verschiedenen staatlichen Töpfen. Diese Brückenfinanzierung erleichtert den Start.

Zahnärztin Britta Calmer hat ihren Traum von einer eigenen Praxis in Hamburg-Barmbek wahr werden lassen. Ihre Leidenschaft für Rock‘ n‘ Roll ist in den Praxis-Räumen unübersehbar.

 

Dr. Kathleen Menzel (KM): Wann und warum wollten Sie Zahnärztin werden?
Britta Calmer (BC): Bereits in der Jugend. Ich war von Kindesbeinen an medizinischen Themen interessiert. Meine Mutter war Krankenschwester und später medizinische Gutachterin, daher hatte ich auch ohne das klassische „Zahnarztkind“ zu sein immer schon einen Einblick in den medizinischen Bereich. Die Ästhetik, die Zähne ausmachen, hat mich früh fasziniert. Ich hatte immer Gefallen an diesen Themen und war zudem noch die klassische Basteltante mit Familienwunsch – Zahnmedizin war dafür also die perfekte Wahl.

KM: Wollten Sie sich schon immer selbstständig machen?
BC: Klares JA!

KM: Ab wann sind Sie in die konkrete Planung für die Selbstständigkeit gegangen?
BC: Erst ein paar Monate vor Eröffnung.

KM: Wie sind Sie die Gründung angegangen?
BC: Direkt ins kalte Wasser - Learning by doing! Ich habe mich seinerzeit nur mal umgeschaut, was der Praxismarkt so bietet und mir ein paar Praxen angeschaut. Mit meiner Vorgängerin hatte ich gleich einen guten Draht. Dann ging alles ganz schnell.  Nur wenige Wochen vor Übernahme habe ich den Vertrag unterschrieben und ich war noch in fester Anstellung ohne Resturlaub ... Das war alles ganz schön viel Trubel, aber man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben.

KM: Was hat Ihnen am meisten geholfen?
BC: Ein gutes vertrauensvolles Verhältnis zu meiner Vorgängerin und mein erlangter Erfahrungsschatz durch meine vorherige langjährige Anstellung in einer anderen Praxis in leitender Funktion.

KM: Was gefällt Ihnen am meisten an der Selbständigkeit?
BC: Freiere persönlichere Entwicklung, Flexibilität, meine Kreativität und Persönlichkeit voll ausleben zu können, ohne sich einem anderen Konzept „unterwerfen“ zu müssen.

KM: Was finden Sie nicht gut?
BC: Zu viel Bürokratie und meines Erachtens zu hohe, nicht technisch berufsbezogene Verpflichtungen und damit verbundene Kosten. Selbst wenn ich alles „allein“ regeln wollte, habe ich das Gefühl, man käme nicht mehr dazu, seinen eigentlichen Beruf, das medizinische Handwerk, ausreichend ausüben zu können. So bleibt einem nichts anderes übrig, als eine Menge Personal und externe Firmen zu engagieren, um Aufgaben abzugeben und sich Zeit zu verschaffen, Umsätze zu erwirtschaften, die eben Genanntes überhaupt finanzieren.

KM: Was würden Sie nicht noch mal machen?
BC: Nahtlos von der Anstellung in die eigene Praxis zu starten ohne Urlaubs-/Vorbereitungszeit und ohne den alltäglichen Betrieb, wie er bisher lief, kennenzulernen.

KM: Würden Sie es wieder machen?
BC: Wieder ein klares JA!

KM: Welchen Tipp würden Sie jungen Praxisgründern geben?
BC: Sollte man sich in einer Situation wie meiner befinden - unbezahlten Urlaub oder eine finanzierte Übergangsphase nutzen, um den neuen Betrieb in Ruhe kennenzulernen.
Hier empfehle ich wirklich, nicht am falschen Ende zu sparen. Erst im Alltag erkennt man Schwachstellen, erlangt Ideen und Inspirationen und kann aus ggf. Fehlern der anderen lernen. So verschafft man sich etwas Zeit und Ruhe, dies gleich von Anfang an in seinem eigenen Betrieb umzusetzen.
Man kann außerdem schon eine Beziehung zu den Mitarbeitern aufbauen und bekommt einen Eindruck von Art und Umgang der Patienten und startet nicht mit einem scharfen Cut. Dies entspannt auch das bisherige Personal, was ja in der Regel übernommen wird und mindestens genauso viel Angst oder Respekt vor dem Neuen hat wie wir.

Britta Calmer über sich und ihren Werdegang:
Geboren und aufgewachsen bin ich in Flensburg und Umgebung, zum Studium kam ich 2006 nach Hamburg und bin dem Norden treu geblieben. Das erste Jahr Assistenzzeit verbrachte ich in einer etwas größeren Praxis in Winterhude, das zweite Jahr in einer kleinen Praxis in Elmshorn.

Danach verbrachte ich meine Zeit bis zur Selbstständigkeit in einer ganzheitlichen Hamburger Zahnarztpraxis und konnte mir durch die mir gegebene Verantwortung, Entscheidungsfreiheit und das Aneignen von Aufgaben, die über das normale Maß einer angestellten Zahnärztin hinausgehen, einen guten Grundstein an Wissen und Erfahrung für die jetzige Praxisführung aufbauen.
Nebenberuflich bin ich (wenn Corona nicht wäre …) Sängerin in einer Rock-Band (www.kiezlive.de).
Im Juli 2019 habe ich mich mit HEAVY DENTAL in HH-Barmbek niedergelassen und bin super happy mit dieser Entscheidung!

Dr. Kathleen Menzel (KM): Ab wann und warum wollten Sie Zahnärztin werden?
Dr. Nilgün Erikli (NE): Mein Wunsch, Zahnärztin zu werden, entwickelte sich etwas später. Nach dem Abitur habe ich zunächst eine Ausbildung zur Mediengestalterin abgeschlossen, da mich der Bereich IT und Design gleichermaßen interessierte. Noch während der Ausbildung stellte ich jedoch fest, dass mir diese Tätigkeit nicht reicht und der Wunsch ein Studium aufzunehmen wuchs immer mehr. Da ich mich besonders für Naturwissenschaften, Technik und Handwerk interessierte, fiel die Wahl ziemlich schnell auf die Zahnmedizin, welche all diese Bereiche vereint.

KM: Wollten Sie sich schon immer selbstständig machen?
NE: Nein, die Selbstständigkeit hatte ich anfangs abgelehnt, da ich schlichtweg keine Vorstellung davon hatte, was es bedeutet, eine Praxis wirklich zu führen. Ich hatte jedoch sehr schnell viele Aufgaben übernommen, die über die reine Patientenbetreuung hinausgingen (Behandlungskonzepte entwickeln, Qualitätsmanagement, Ausbildung der Auszubildenden, Mitarbeiterschulungen, Websitegestaltung und Abrechnung etc.) und so festgestellt, dass ich ein großes Interesse daran habe, mein Arbeitsumfeld aktiv zu gestalten. So war es dann naheliegend, dass ich mich selbstständig machen würde.

KM: Ab wann sind Sie in die konkrete Planung für die Selbstständigkeit gegangen?
NE: Ganz konkret ging ich Anfang 2018 in die Planung. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits 7 Jahre in derselben Praxis, beschäftigt in der ich auch meine Assistenzzeit absolvierte. Meine Promotion und einen postgraduierten Masterstudiengang hatte ich bereits abgeschlossen, so dass die Planung der Selbstständigkeit das nächste große Projekt wurde.

KM: Wie sind Sie die Gründung angegangen?
NE: Ich war mir noch nicht ganz sicher, in welcher Form ich mich selbstständig machen möchte und ob ich weiterhin in der Stadt bleiben oder lieber aufs Land gehen sollte. Mit einer Kollegin habe ich mir einige Praxen auf dem Land angesehen, wir sind aber schnell zu dem Schluss gekommen, dass die Modernisierungen dieser Praxen selbst eine hohe Investition benötigen würden, um sie auf den Stand zu bringen, wie wir sie gerne hätten. Die Gründung einer ganz neuen Praxis, wie ich sie bei Kolleginnen begleitet habe, schreckte mich auf Grund der sehr hohen Investition ebenfalls ab. Als mir mein Chef angeboten hat, in seine Praxis einzusteigen, habe ich sehr schnell ja gesagt, da die Praxisausstattung, Lage und das Team bereits meinen Vorstellungen entsprachen und ich das Behandlungskonzept mitgestaltet hatte. Ich hatte auch bereits lange mit meinem Chef zusammengearbeitet und wusste so auch, dass wir beide dieselben Vorstellungen davon haben, wohin sich die Praxis entwickeln sollte. Ob sich ein Einstieg denn für uns beide lohnt, haben wir anhand der Vorjahres-BWA durch den Steuerberater beispielhaft durchspielen lassen und so ermittelt, wie denn der jeweilige Gewinn ausgesehen hätte, wenn wir bereits letztes Jahr die BAG gegründet hätten. Auch der bestehende Mietvertrag war noch für mindestens weitere 15 Jahre sicher. Nachdem das geklärt war, haben wir durch den Steuerberater und unser betreuendes Depot den Praxiswert schätzen lassen und nach einem Beratungsgespräch mit einem Rechtsanwalt einen Gesellschaftsvertrag aufgesetzt. Auch die Finanzierung ging recht schnell mit Hilfe der apoBank vonstatten und ich bekam einen günstigen KfW-Existenzgründungskredit.

KM: Was hat Ihnen am meisten geholfen?
NE: Besonders dankbar bin ich für die Unterstützung meines damaligen Chefs und heutigen Kollegen Ayhan Yerlikaya, der mir den Einstieg in die Praxis ermöglicht hat, und Emine Yerlikaya, die sich im Wesentlichen um viele der bürokratischen Dinge gekümmert hat, angefangen bei der Kontaktaufnahme mit der Bank. Auf den Erfahrungsschatz dieser beiden zurückgreifen zu können, war ein großes Geschenk und gerade bei Fragen der Gestaltung des Kredites eine große Hilfe.

KM: Was gefällt Ihnen am meisten an der Selbstständigkeit?
NE: Die Selbstständigkeit ermöglicht mir die Freiheit meine Patienten nach meinen eigenen Vorstellungen und eigenen Behandlungskonzepten behandeln zu können und neue Dinge auszuprobieren.

KM: Was finden Sie nicht gut?
NE: Die ersten Jahre bringen eine gewisse finanzielle Unsicherheit mit sich. Im Angestelltenverhältnis weiß man natürlich immer, was man am Ende des Monats verdient hat. In der Selbstständigkeit weiß man dieses erst nach fast 1,5 Jahren, wenn die Steuererklärung abgeschlossen ist. Das belastet in der ersten Zeit doch sehr.

KM: Was würden Sie nicht nochmal machen?
NE: Ich würde von Anfang an versuchen mehr unternehmerisch zu denken und weniger emotional. Das ist besonders im Bereich der Mitarbeiterführung und beim Aufbau eines Teams wichtig.

KM: Würden Sie es wieder machen?
NE:Auf jeden Fall. Die Selbstständigkeit ist letzten Endes auch eine Typ-Sache. Wer aktiv sein Arbeitsfeld gestalten und Verantwortung übernehmen will, wird als angestellter Zahnarzt auf Dauer nicht glücklich.

KM: Welchen Tipp würden Sie jungen Praxisgründern geben?
NE: Sollte der Wunsch nach einer Promotion oder Spezialisierung bestehen, würde ich vorschlagen diese Dinge immer vor der Praxisgründung zu erledigen, da der Aufbau einer Praxis und der Bereich der Verwaltung sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Auch würde ich empfehlen vor der Investition in neue Geräte immer Kollegen zu Rate zu ziehen.

  

Junge Hamburger Zahnärztinnen und Zahnärzte haben in Facebook eine geschlossene Gruppe gegründet.

 

Unterstützung auf dem Weg zur eigenen Praxis

Sie denken darüber nach, sich in Hamburg niederzulassen? Hier finden Sie Angebote und Informationen, die Sie bei der Entscheidungsfindung unterstützen!

Die Zahnärztekammer veranstaltet regelmäßig Praxisführungsseminare. Hier erhalten Sie weitere Informationen sowie das Anmeldeformular. Nährere Informationen zum Praxisführungsseminare (nächste Termine, Wartelisten etc.) sind erhältlich per E-Mail bei  katharina.heitzmann@zaek-hh.de .

Lesen Sie zum Inhalt - bei Interesse - diesen Bericht vom Juni 2021.

Ihre KZV informiert: Der Einstieg in die zahnärztliche Berufsausübung:

Über Assistenten und Vertreter
Über das Zahnarztregister der KZV Hamburg
Über den Bedarfsplan
Angebot: Kostenlose Niederlassungsberatung
Über die vertragszahnärztliche Zulassung